Verbindungsprobleme bei D-Link-Routern und dem iPhone

Das iPhone meiner Freundin und meines hatten gestern starke Verbindungsprobleme mit einem D-Link-Router, dem DIR-615. Die automatische Wiederverbindung funktionierte nicht, man musste immer wieder händisch den Access-Point auswählen und erneut den WLAN-Schlüssel eingeben.

D-Link-Router. (Bildquelle: Wikimedia Commons, Stefano Palazzo)

Nach einiger  Recherche im Internet habe ich herausgefunden, dass ich nicht der einzige mit dieser Problematik bin. Die genaue Ursache des Problems scheint aber nicht festzustehen, ein Lösungsvorschlag ist der folgende:

In dem Fall unserer beiden iPhones hat sich dann gezeigt, dass der Vorschlag, das WLAN manuell hinzuzufügen, geholfen hat. Ihr geht in die Einstellungen-App unter WLAN, und klickt dort auf “Anderes”. Dort müsst ihr die WLAN-SSID, das Passwort und den Verschlüsselungstyp händisch angeben. Netzwerkeinstellungen löschen hingegen hat bei mir nicht geholfen, auch das Umstellen des Routers von automatischer Verschlüsselungsart auf TKIP oder AES war nicht erfolgreich. Auch die Deaktivierung der Verschlüsselung hat probeweise nicht geklappt, genau hier gab es auch immer das gleiche Problem.

Klappt es bei euch? Über einen Kommentar freue ich mich.

 

Telekom Hotspot und VPN am Beispiel von iOS nutzen

In vielen Telekom-Verträgen (Mobil- wie Festnetz) ist die Nutzung der eigentlich kostenpflichtigen Telekom Hotspots (WLAN) enthalten. Im Folgenden zeige ich, wie diese Hotspots genutzt werden können.

In den Mobilfunktarifen Complete Mobil und Special Complete Mobil (Stand: November 2012) ist die Nutzung kostenlos enthalten, sowie im Festnetztarif “Call & Surf Comfort Plus”. Leider kommuniziert die Telekom diese Information nur spärlich. Außer in der Tarifübersicht auf der Internetpräsenz der Telekom ist es in den zugesandten Vertragsunterlagen beispielsweise nicht ersichtlich, dass der gebuchte Tarif eben auch eine Hotspotflatrate beinhaltet.

Vorteil ist grundsätzlich, dass die Hotspots relativ weit verbreitet (populärstes Beispiel ist McDonald’s) und auch viele Freiflächen in deutschen Innenstädten damit abgedeckt sind. In der Dortmunder Innenstadt beispielsweise gibt es zig “Outdoor Hotspots”. Zusätzlich nehmen viele Restaurants und Kneipen an dem Programm teil. Praktischerweise wird hier das Inklusivvolumen im Tarif geschont.  Bei den teilweise arg überlasteten Zellen in den Innenstädten ist der Hotspot oft auch schneller (sind anscheinend mit DSL 2000 – 4000 angebunden). Zusätzlich kann man die Hotspots auch mit seinem Laptop oder anderen Geräten in Anspruch nehmen, hier jedoch nur immer ein Gerät zur gleichen Zeit.

Schritt 1

Zuerst müssen die Hotspotzugangsdaten angefordert werden:  Dazu muss einfach eine SMS an die “9526″ mit dem Inhalt “open” gesendet werden. Nach einiger Zeit kommt dann die Antwort der Telekom in folgender Form:

 

Schritt 2

Wenn wir wollen, können wir in dem “Selbstadministrationstool” der Telekom unser Passwort ändern und auch Nutzungsdaten einsehen, Login ist unser gerade erhaltener Nutzername und Passwort:

Telekom-Selbstadministrationstool

Schritt 3

Wenn uns dann das erste mal ein Telekom-Hotspot in der freien Wildbahn begegnet, einfach normal verbinden und es öffnet sich eine Maske in der wir die Daten eingeben (ggf. muss manuell irgendeine Internetseite aufgerufen werden). Bis dato ist der Login aber nur manuell, d. h.  automatisch loggt er nicht in den Hotspot ein (was auch seine Vorteile hat, dazu später mehr).

Falls wir das aber ändern wollen, müssen wir auf den kleinen Pfeil klicken und den Login auf “automatisch verbinden” stellen.

Gefährlich bei dem automatischen Login ist aber das Mißbrauchspotential, es reicht wenn irgendwer die SSD eines WLAN-Routers in “Telekom” umbenennt und dann loggen sich viele Geräte automatisch ein. Die Telekom stellt seit neustem auch eine zusätzliche App für die Loginunterstützung zur Verfügung:

Schritt 4

Achtung: Der VPN-Dienst funktioniert seit einiger Zeit nicht mehr bzw. nur sehr unzuverlässig. Falls ihr andere Erfahrungen gemacht habt, hinterlasst bitte einen Kommentar.

Daher hat die Telekom auch einen VPN-Dienst bereitgestellt, der (leider) nur funktioniert, wenn man in einem Telekom-Hotspot eingeloggt ist. VPN bedeutet, dass der Datenverkehr verschlüsselt über einen anderen Server läuft, also jemand Fremdes erst einmal nichts mitschneiden kann.Dazu im iPhone Einstellungen => VPN => “VPN hinzufügen” und dort IPSEC auswählen. Die folgenden Daten eintragen, bei Account und Kennwort natürlich die eigenen Daten. Gruppenname und “Shared Secret” ist “T-Mobile”.

Der VPN-Tunnel muss jedoch jedes Mal händisch aktiviert werden.

Eine Anleitung für Mac OSX findet ihr bei Raffael

Bluetooth-Mäuse im Vergleich

Ich hatte in letzer Zeit die “Gelegenheit” (eher unfreiwillig) mehrere Bluetoothmäuse für mein Notebook zu testen. Und zwar habe ich die Microsoft Bluetooth Notebook Mouse 5000, die Apple Magic Mouse, und die Logitech Bluetooth Mouse M555b jeweils für einige Zeit besessen.

Um dem einen oder anderen bei der Entscheidungsfindung zu helfen, berichte ich euch kurz von meinen Erfahrungen.

 

Microsoft Notebook Mouse 5000

Da ich bei meinem Macbook Air keinen USB-Dongle mit mir rumtragen (und dadurch einen USB-Platz “verlieren) wollte und ich auch kein Fan vom dauerhaften Arbeiten am Trackpad bin, habe ich mir zu Beginn diese Maus gegönnt. War eh bei Amazon im Angebot für 29 Euro.

Von Form, Verarbeitung usw her war eigentlich nichts zu beanstanden. Liegt für eine Notebookmaus gut in der Hand, nicht zu groß, nicht zu klein. Was mich jedoch enorm gestört hat, war zum Einen die Lautstärke und Schwergängigkeit des Scrollrades (sehr nervig, insbesondere in stillen Umgebungen). Zum Anderen, was noch deutlich frustrierender war, die Maus hat ständig Probleme mit der Kopplung gehabt. Kaum habe ich mal kurz Bluetooth aus- und wieder eingeschaltet, hat die Maus erst nach einiger Fummelei wieder die Verbindung gefunden. Teilweise musste ich sie komplett aus den Systemeinstellungen löschen und dann wieder neu hinzufügen. Natürlich ist das immer in den ungünstigsten Momenten aufgetreten, wo man gerade NICHT Lust auf sowas hat.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich sie nur am Mac getestet hab, vielleicht treten die Probleme unter Windows nicht auf. Habe sie in der Familie weitergegeben, habe dort noch keine Klagen gehört.

 

Apple Magic Mouse

Von Form und Verarbeitung sicherlich sehr edel. Funktioniert natürlich auch perfekt mit OSX, inkl. Anzeige des Batterieladestandes. Leider ist die Maus ohne das Programm “BetterTouchTool” relativ unbrauchbar, da auf höchster Geschwindigkeit der Mauszeiger trotzdem elendig langsam ist (was aber auch subjektiv ist).

Zudem unterstützt die Maus Multitouchgesten, die man mit o.g. Tool auch frei konfigurieren kann. Ich habe mir z.B. Expose auf “drei Finger nach unten” gelegt.

Vor- und Zurück ist Standardmäßig auf “zwei-Finger-links/rechts”.

Klingt zwar alles ganz gut, jedoch bekommt man irgendwann Krämpfe in den Fingern.

Disqualifiziert hat sich die Magic Mouse bei mir jedoch durch die fehlenden Gleitpads. Ohne Mauspad ist das Gerät unheimlich laut und sehr schwergängig, so dass es an stilleren Orten (z.B. Unibibliothek) meiner Meinung nach eine Belästigung der Nachbarn ist. Und immer ein Mauspad mitschleppen? Das muss bei einer 69 Euro Maus nicht sein.

 

Logitech M555b

Die Logitech M555b war eigentlich nur eine “Notlösung”. Für den Preis von 22,- EUR (Angebot bei Amazon)  hatte ich nicht soviel erwartet. Diese Maus habe ich aber behalten, da sie für mich -in Kombination mit dem Preis- die beste Lösung bietet.

Keine Probleme mit der Kopplung, keine Verbindungsabbrüche (wie bei der Microsoft-Mouse) und lange Akkulaufzeit (habe die Maus jetzt 1,5 Monate und musste bis jetzt nicht wechseln).

Da ich nicht die Original-Logitechtreiber benutzt habe, wurde z.B. die dritte Maustaste nativ nicht unterstützt. Daher habe ich sie mit mit dem “BetterTouchTool” mit Exposè belegt.

Leider habe ich jetzt keine Möglichkeit mehr mit einer Maustaste eine Internetseite direkt in einem neuem Tab zu öffnen. Die einzige freie Maustaste ist Exposè, und im Mausrad ist keine Maustaste. Stattdessen kann man durch einen Druck das Mausrad “frei” drehen lassen, um so schneller und leiser scrollen zu können.

 

Fazit

Wie schon erwähnt, würde ich wieder zur Logitech greifen.

Wichtig ist noch zu wissen, dass Bluetooth auf 2,4 Ghz funkt. Wenn man also seinen Laptop in einem 2,4 Ghz WLAN betreibt (was ca. 99% aller Leute machen), wird der Mauszeiger bei Traffic nicht mehr flüssig zu bewegen sein. Das beeinträchtigt natürlich nur die Datenübertragung von Maus => Mac/PC, bei Benutzung des Trackpads tritt das Phänomen nicht auf.