Oft ist nicht bekannt,  dass in vielen Telekomverträgen, die z.B. mit dem iPhone abgeschlossen werden, auch die Nutzung der Telekom-Wlan-Hotspots mit inbegriffen ist. So z. B. (Stand Januar 2012) in den Tarifen “Special Complete Mobil” und “Complete Mobil”.

Leider kommuniziert die Telekom diese Information fast gar nicht, auch findet man nirgendwo bei den Vertragsunterlagen eine Information über die Einrichtung.

Vorteil ist grundsätzlich, dass die Hotspots relativ weit verbreitet sind (populärstes Beispiel ist McDonald’s) und auch viele Freiflächen in deutschen Innenstädten damit abgedeckt sind. In der Dortmunder Innenstadt gibt es beispielsweise 6 oder 7 “Outdoor Hotspots”. Zusätzlich nehmen viele Restaurants und Kneipen an dem Programm teil.

So kann man sein oft doch kostbares Datenvolumen schonen.

Zusätzlich kann man die Hotspots auch mit seinem Laptop oder anderen Geräten in Anspruch nehmen.

Da die meisten Blogbeiträge zu dieser Thematik schon etwas älter sind, wie z.B. hier bei fscklog.com und sich inzwischen einiges geändert hat, fasse ich noch einmal alles zusammen.

 

Schritt 1

Zuerst müssen die Hotspotzugangsdaten angefordert werden, leider funktioniert es nicht mit den normalen Kundencenterdaten.

Dazu muss einfach eine SMS an die “9526″ mit dem Inhalt “open” gesendet werden. Nach einiger Zeit kommt dann die Antwort der Telekom in folgender Form:

 

 

 

Schritt 2

Praktischerweise hat die Telekom ein sog. “Selbstadministrationstool”bereitgestellt, auf der wir unser Passwort ändern können und diverse andere Einstellungen vornehmen können.

Telekom Selbstadministrationstool

Login ist unser soeben erhaltener Nutzername und das Passwort.

Schritt 3

Wenn uns dann das erste mal ein Telekom-Hotspot in der freien Wildbahn begegnet, können wir uns dort einfach einloggen und es öffnet sich eine Maske in der wir die Daten eingeben.

Bis dato ist der Login aber nur manuell, d. h.  automatisch loggt er nicht in den Hotspot ein (was auch seine Vorteile hat, dazu später mehr).

Falls wir das aber ändern wollen, müssen wir auf den kleinen Pfeil klicken und den Login auf “automatisch verbinden” stellen.

Gefährlich bei dem automatischen Login ist aber das Mißbrauchspotential, es reicht wenn irgendwer die SSD eines WLAN-Routers in “Telekom” umnennt und die Leute loggen sich dann automatisch bei ihm ein. Nennt sich “Honeypot”.

Schritt 4

Daher hat die Telekom auch einen VPN-Dienst bereitgestellt, der (leider) nur funktioniert, wenn man in einem Telekom-Hotspot eingeloggt ist. VPN bedeutet, dass der Datenverkehr verschlüsselt über einen anderen Server läuft, also jemand fremdes erst einmal nichts mitschneiden kann.

Dazu im iPhone Einstellungen => VPN => “VPN hinzufügen” und dort IPSEC auswählen. Die folgenden Daten eintragen, bei Account und Kennwort natürlich die eigenen Daten. Gruppenname und “Shared Secret” ist “T-Mobile”.

Der VPN-Tunnel muss jedoch jedes Mal händisch aktiviert werden.

Fertig, nun surft ihr sicher und günstig.

 
navigon

Wie der Pressemitteilung der Fa. Navigon und dem Twitter-Account der Telekom zu entnehmen ist, ist ab dem 1. September 2010 die “NAVIGON select Telekom Edition” kostenlos im Android-Market erhältlich.

Das Grundpaket kann durch diverse Zusatzpakete kostenpflichtig ergänzt werden. Für den normalen Gebrauch innerhalb Deutschlands wird jedoch auch die normale Version ausreichend sein.

Interessant wird jedoch sein, für wen genau die Version lauffähig sein wird.

Generell für Geräte mit T-Mobile Branding? Oder nur Geräte mit T-Mobile Sim-Karte? Oder muss beides zutreffen?

Mehr wird man morgen wissen, ich gehe jedoch davon aus, dass es so ähnlich wie bei der Telmap-Version von o2 laufen wird. Hier muss eine Datenverbindung mit einer O2-Simkarte vorhanden sein, sonst startet die App nicht.

 

Heute bin ich auf ein interessantes Angebot der Telekom gestoßen:

Das Mediencenter

Falls man nicht eh schon Kunde des Unternehmens ist, kann man sich dort registrieren, erhält eine @t-online.de-Mailadresse und kann das Mediencenter (und den Mailaccount) mit 25 GB Online-Speicher nutzen.

Das Mediencenter darf man übrigens nicht mit dem Mediacenter des T-Home Entertain-Angebotes verwechseln. Während ersteres einfach nur das Onlinespeicherangebot ist, so ist letzteres die Hardwareschaltzentrale beim Entertain-Angebot.

Nichtsdestotrotz arbeiten diese beiden Angebote auch zusammen, über das Mediacenter kann man auch auf das Mediencenter zugreifen.

Zugriffsmöglichkeiten bestehen mehrere. Zum Einen kann man das Mediencenter über die o.g. Internetadresse aufrufen.

Über die Weboberfläche kann ich Dateien verwalten, hoch- und herunterladen. Zudem sind Optionen wie Fotobucherstellung eingebaut oder ein Musikplayer,  so dass man auch z.B. auf der Arbeit nicht auf seine Lieblingsmusik verzichten muss.

Das Mediencenter unterstützt hier auch “Multitasking”, so kann ich Musik im Hintergrund hören, während ich in den Fotos stöber oder weitere Dateien hochlade.

An der Weboberfläche gibt es im Großen und Ganzen nichts auszusetzen, alle benötigten Funktionen sind vorhanden und funktionieren.

Praktisch ist auch die Funktion der “Shares”, hier kann ich mit Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten gemeinsame Ordner erstellen, in denen ich beispielsweise  Fotos hochladen kann.

Angesichts der sehr starken Konkurrenz wie Dropbox sind solchen Funktionen jedoch auch obligatorisch.

Zumindest von der Zugriffsgeschwindigkeit ist das Mediencenter deutlich besser als die Dropbox. Gerade wenn man mehrere oder größere Dateien in die Dropbox synchronisiert, sinkt die Transfergeschwindigkeit teilweise in den niedrigen zweistelligen kB-Bereich. Das ist mir beim Mediencenter noch nicht aufgefallen.

Die Telekom stellt jedoch auch einen Desktop-PC-Clienten für Windows bereit.

Dieser richtet auf Wunsch ein Netzlaufwerk ein, so dass man sein Mediencenter bequem über den Arbeitsplatz erreichen kann.

Andere Zugriffsmöglichkeiten wie bswp. FTP sind jedoch nicht implementiert.

Apps für Smartphones wie Android (Market-Link: KLICK ) oder für iPhone stehen ebenfalls bereit.

Durch diese ist der Zugriff auf Fotos, Musik und Videos möglich. Angenehm ist die Funktion, dass gemachte Fotos direkt in diverse Ordner hochgeladen werden können um sie z. B. Bekannten zu zeigen.

Der Musikplayer

Fazit:

Das Mediencenter der Telekom ist eine interessante Sache, gerade durch die -anscheinend kürzlich erfolgte- Speichererhöhung auf 25 GB. Vorher betrug der Speicher gerade mal 1 GB.

Es kann und will nicht Syncdienste wie die Dropbox ablösen, jedoch ist es gerade als Onlinebackupmöglichkeit eine gute Wahl.  Zudem lagern viele ihre Daten lieber bei einem Unternehmen wie der Telekom als bei einem kleinen amerikanischem IT-Unternehmen.