Google stellt neue Geräte vor

Am heutigen Tag hat Google drei neue Geräte veröffentlicht. Ein überarbeitetes Nexus 7, ein 10″-Tablet namens Nexus 10, und den Nachfolger vom Samsung Galaxy Nexus, diesmal von LG, das Nexus 4. Zusätzlich wurde Android 4.2 Jelly Bean freigegeben.

LG Nexus 4

 

Das Nexus bietet jetzt grundsätzlich nichts besonderes, es ist auf den technisch neusten Stand gebracht worden und hat zusätzlich die Möglichkeit zum kabellosen Laden sowie eine 360°-Aufnahmenfunktion. Das sensationelle ist meiner Meinung nach der Preis: 299,- EUR für die 8 GB-Version

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Nervige Eigenarten vom iOS-Kalender

Kalender-App

Ich organisiere meine (spärlichen) Termine mit Google Kalender, meine Freundin ebenso. Unsere Kalender haben wir uns gegenseitig freigegeben (wie das geht, erfahrt ihr hier). Wenn man die Google-Dienste nun per Exchange dem iOS-Gerät hinzufügt, kann man in der Kalender-App auch die Termine von freigegebenen Kalendern sehen.

Allerdings treten da folgende Probleme auf (alles bezogen auf die Zusammenarbeit von Google Exchange und iOS-Kalender)
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Google Music Beta

Inzwischen habe ich auch eine Einladung zum “Google Music”-Dienst bekommen, der allerdings offiziell noch in der Betaphase ist und zudem auch nur in den USA funktioniert. Letzteres stimmt zumindest nicht, da er auch in Deutschland problemlos funktioniert. Über eine Maileinladung auch ohne irgendwelche Tricks per VPN u.ä..

Sobald man die Einladung bekommen hat, lädt man sich einen Clienten herunter, der dann auf Wunsch entweder alle Musik oder nur bestimmte Ordner in die Cloud lädt.

Über das Webinterface oder eine (sehr schlechte) App kann man die Musik dann hören, geht zum Glück auch ohne Flash, was zumindest bei meinem Laptop die Akkulaufzeit immer drastisch verkürzt.

So wirklich begeistert bin ich allerdings nicht.

Das liegt an mehreren Faktoren:

  • So ein Service ist nichts neues, ähnliches gibt es bereits mit dem T-Online Mediencenter, welches ich schon einmal vorgestellt habe.
  • Der Upload auch kleinerer Musikbibliotheken dauert sehr lange, da die meisten Leute z.B. in meinem Umkreis maximal 0,5 Mbit Upload haben.
  • Kein eigenständiges Programm um Musik abzuspielen. Mich zumindest stört es zumindest, wenn ich immer den Browser offen haben muss.
Was haltet ihr von diesem Dienst?

Android 2.3 (Gingerbread) Oxygen-ROM auf HTC Desire

 Achtung: Dieser Artikel ist schon älter und könnte nicht mehr aktuell oder überholt sein.

Während Google in der Zwischenzeit die Androidversion 2.3.5 (für Smartphones) bzw. 3.2 (für Tablets) veröffentlich hat, verharrt das HTC Desire noch auf 2.2. Für “Entwickler” hat HTC jedoch schon eine Gingerbreadversion bereitgestellt. Nähere Informationen bekommt ihr hier. Wer sich kein Flashen eines Custom-ROM zutraut, der ist mit dieser Version gut bedient.

Unabhängig davon bin ich immer noch ein großer Fan des sog. “Oxygen-ROM”, welches auch das erste ROM war welches ich mir installiert habe.

Die Installation ist grundsätzlich recht einfach, jedoch ist ein vorheriges “rooten” des HTC Desires notwendig. Eine einfache Rootmöglichkeit gibt es hier (Programm installieren und Anweisungen folgen).

Danach befolgt einfach diese Anweisungen hier im Wiki der XDA-Developers: KLICK. Wichtig! Der dort beschriebene “Wipe” (komplettlöschung) ist zwingend notwendig. Es ist zwar kein Drama wenn ihr den Wipe vergesst, jedoch bleibt dann das Gerät in einer Bootschleife hängen und man muss den Akku entfernen und wieder neu ins Recovery booten. Das jeweils aktuelle Oxygen-ROM bekommt ihr auch dort.

 

Vorteile? Oxygenrom läuft sehr flott, nahezu fehlerfrei & hat extrem wenig mitgelieferten Schrott dabei.

(Un)Sinn von Pingchat! für iPhone oder Android?!

ping-chat-header

Ich möchte hier keinen Testbericht über Pingchat! schreiben. Ich denke, die meisten die diesen Artikel lesen, wissen worum es geht.

Für alle anderen soll es kurz erklärt werden: Pingchat ist quasi ein Instant-Messanger, welcher für knapp 1 € in Apples Appstore und umsonst im Android Market erhältlich ist.  Versendet werden jedoch Kurznachrichten im Stil von SMS.

Kurz nach Erscheinen von Pingchat für das iPhone ist mir aufgefallen, dass bei mir in Facebook und in Twitter viele ihren Pingnamen preisgegeben haben um damit erreichbar zu sein. Vorteil ist natürlich grundsätzlich, dass man für die Kommunikation untereinander kein Geld für SMS bezahlen muss.

Angepriesen wird ebenfalls, dass man unlimitiert Text und Anhänge verschicken kann.

Absolut schleierhaft ist mir jedoch, warum für solche Zwecke nicht die “klassische” E-Mail benutzt wird. Genau wie Pingchat erscheint auch sie unmittelbar beim Empfänger, weiterhin kann hier hier etliche Anlagen dranhängen.  Außerdem hat jeder eine E-Mailadresse und jedes Smartphone einen Mailclienten.

Zudem muss ich keine extra App kaufen (nur bei IOS) bzw. installieren.

Warum benutzen also soviele Leute Pingchat?

Mir ist aufgefallen, dass viele (nicht alle!)  iPhone-Nutzer (auf diesem System ist es enorm populär) kein gutes technisches Verständnis von elektronischen Kommunikationsmitteln haben. Die Einrichtung eines E-Mail-Accounts auf einem Smartphone kann zu unerwarteten Problemen führen, gerade wenn man Mailprovider wie web.de benutzt, die in der Gratisversion den POP3-Abruf limitieren und IMAP sogar gänzlich untersagen. Vielen ist der Unterschied dieser beiden Systeme nicht einmal bekannt.

Weiterhin besteht aufgrund der fehlenden (bzw. extrem kastrierten) Multitaskingfähigkeit des iOS keine Möglichkeit einen IM permanent im Hintergrund laufen zu haben um so erreichbar zu sein.

So bietet eine App wie Pingchat natürlich eine einfache Möglichkeit ohne vermeintlich komplizierte (und viele überfordernde)  Einrichtung Texte, Bilder und Dateien zu verschicken.

Auf Android sieht es für mich allerdings noch nicht so aus, als ob dieser App großer Erfolg beschienen sein wird. Für die Kommunikation mit iPhone-Benutzern mag es noch geeignet sein, Androiden unter sich kommunizieren aber meiner Erfahrung nach mehrheitlich über Google Talk oder E-Mail.