Seit kurzem ist die App “Miso” auch im Android-Market (Market-Link) aufzufinden. Auf den Hype den Foursquare und Gowalla ausgelöst haben ist auch dieser Anbieter aufgesprungen. Jedoch ist es kein Standortbezogener Dienst (“Location based Service”) , sondern man kann sich hier in Serien & Filme einloggen.

Grundsätzlich ist der Aufbau ähnlich wie bei den beiden Pionieren.  Man kann Personen als Freunde hinzufügen und sieht dann, welche Serien oder Filme sie sehen bzw. gesehen haben.

Als Anreiz diesen Dienst auch aktiv zu nutzen gibt es – natürlich- sog. “Badges”.  Wer sich häufig in z. B. Horrfilme einloggt, kann dann den Horrorfilmbadge verliehen bekommen.

Zusätzlich ist auch hier eine nahtlose Integration in Twitter und Facebook gegeben. Wer also seine Freunde zusätzlich damit “nerven” möchte, welche Serie er grad sieht, kann dies also auch tun.

In der App selber kann man jedoch auswählen,  an welche Dienste ein Check-In übertragen werden soll oder ob man das lieber für sich behalten möchte.

Ein Kritikpunkt ist leider, dass eine Registrierung in der App nicht möglich ist. Ihr müsst euch auf DIESER Seite registrieren und könnt euch dann in der App einloggen. Sonst ist die App jedoch schön und übersichtlich aufgebaut.

Mein Profil könnt ihr HIER aufrufen.

 
ping-chat-header

Ich möchte hier keinen Testbericht über Pingchat! schreiben. Ich denke, die meisten die diesen Artikel lesen, wissen worum es geht.

Für alle anderen soll es kurz erklärt werden: Pingchat ist quasi ein Instant-Messanger, welcher für knapp 1 € in Apples Appstore und umsonst im Android Market erhältlich ist.  Versendet werden jedoch Kurznachrichten im Stil von SMS.

Kurz nach Erscheinen von Pingchat für das iPhone ist mir aufgefallen, dass bei mir in Facebook und in Twitter viele ihren Pingnamen preisgegeben haben um damit erreichbar zu sein. Vorteil ist natürlich grundsätzlich, dass man für die Kommunikation untereinander kein Geld für SMS bezahlen muss.

Angepriesen wird ebenfalls, dass man unlimitiert Text und Anhänge verschicken kann.

Absolut schleierhaft ist mir jedoch, warum für solche Zwecke nicht die “klassische” E-Mail benutzt wird. Genau wie Pingchat erscheint auch sie unmittelbar beim Empfänger, weiterhin kann hier hier etliche Anlagen dranhängen.  Außerdem hat jeder eine E-Mailadresse und jedes Smartphone einen Mailclienten.

Zudem muss ich keine extra App kaufen (nur bei IOS) bzw. installieren.

Warum benutzen also soviele Leute Pingchat?

Mir ist aufgefallen, dass viele (nicht alle!)  iPhone-Nutzer (auf diesem System ist es enorm populär) kein gutes technisches Verständnis von elektronischen Kommunikationsmitteln haben. Die Einrichtung eines E-Mail-Accounts auf einem Smartphone kann zu unerwarteten Problemen führen, gerade wenn man Mailprovider wie web.de benutzt, die in der Gratisversion den POP3-Abruf limitieren und IMAP sogar gänzlich untersagen. Vielen ist der Unterschied dieser beiden Systeme nicht einmal bekannt.

Weiterhin besteht aufgrund der fehlenden (bzw. extrem kastrierten) Multitaskingfähigkeit des iOS keine Möglichkeit einen IM permanent im Hintergrund laufen zu haben um so erreichbar zu sein.

So bietet eine App wie Pingchat natürlich eine einfache Möglichkeit ohne vermeintlich komplizierte (und viele überfordernde)  Einrichtung Texte, Bilder und Dateien zu verschicken.

Auf Android sieht es für mich allerdings noch nicht so aus, als ob dieser App großer Erfolg beschienen sein wird. Für die Kommunikation mit iPhone-Benutzern mag es noch geeignet sein, Androiden unter sich kommunizieren aber meiner Erfahrung nach mehrheitlich über Google Talk oder E-Mail.

 

Mein NAS ist von außen u.a. durch FTP und SSH erreichbar.  Über den Zugriff mittels Smartphone habe ich gar nicht näher nachgedacht, bis ich über die zwei Apps DroidFTP und Connectbot gestolpert bin. Diese möchte ich euch jetzt näher vorstellen:

DroidFTP

DroidFTP ist ein einfacher FTP-Client, mittels dem ich auf beliebige FTP-Server zugreifen kann.

So gut mir diese App gefällt, so einen großen Schönheitsfehler hat sie jedoch: Umlaute jeglicher Form führen dazu, dass man keine “Bearbeitung” vornehmen kann.  So ist der Zugriff auf einen Ordner “Urlaub Türkei” nicht möglich. Der Up- und Download von Dateien dieser Art funktioniert ebenfalls nicht.

Für einfache Tätigkeiten reicht diese App allerdings aus. Download (Market-Link): KLICK

Connectbot

Connectbot dient beispielsweise zur Verbindung per SSH oder Telnet zu einem Server. Ich benutze es, um meinem NAS diverse Kommandos zu geben oder Statusmodi abzufragen. Bis jetzt habe ich keine Nachteile entdeckt, einzig die Einstellung der Bildschirmgröße ist etwas fummelig und muss manuell in Pixeln angegeben werden, sonst ist es unlesbar.

Wer etwas in dieser Richtung sucht, wird mit Connectbot sicherlich glücklich werden.

Download über den folgenden QR-Code oder alternativ diesen Market-Link: KLICK

 

Heute möchte ich euch die App “Textsecure”  von WhisperSys vorstellen.

Ihr könnt sie über diesen Market-Link herunterladen oder über den folgenden QR-Code.

Die App bietet die Möglichkeit unter Android-Handys verschlüsselte SMS auszutauschen. Nach der Installation legt jeder Nutzer ein Kennwort fest, was auch beim Zugriff auf die App eingegeben werden muss.  Zusätzlich muss mit den Personen , mit denen man verschlüsselt korrespondieren möchte,  noch eine “Key-Exchange-SMS” ausgetauscht werden. Danach sind verschlüsselte SMS durch ein Schlüsselsymbol kenntlich gemacht.

Selbstverständlich besteht auch noch die Möglichkeit normale SMS zu schicken.

Der derzeitigen Version merkt man jedoch noch den Betastatus an.  So wird z.B. das Passwort beim Starten der App nur abgefragt, wenn die App beendet (aktiv durch den Nutzer oder passiv durch Android) wurde.  Weiterhin sind bei der Passwortabfrage SMS im Hintergrund im Klartext lesbar.  Sinnvoller wäre, wenn grundsätzlich Text nur nach Eingabe eines Passwortes erkenntlich wäre.

Zudem scheint es so, dass nach dem Löschen eines Threads der eine Key-Exchange-SMS beinhaltete, die erste SMS grundsätzlich wieder im Klartext versendet wird.  Die zweite Hingegen wird wieder durch das Schlosssymbol markiert

Ein anderer Nachteil ist grundsätzlich, dass diese System nicht plattformübergreifend vorliegt.  Androiden unter sich benutzen meiner Erfahrung nach primär Google Talk.  Für wirklich sensible Daten bietet sich dann die obige App an.

 

Nun ist es endlich soweit. Nach ständigen Gerüchten und Befürchtungen, dass es nicht erscheint,  ist nun tatsächlich Android 2.2. “Frozen Yoghurt” (Froyo) für das HTC Desire erschienen. Das Update steht über die Aktualisierungsfunktion des Handys  (OTA) zur Verfügung.  Da das Update knapp 90 MB in Anspruch nimmt, wird eine Wlan-Verbindung empfohlen.

Leider bis jetzt nur für die ungebrandeten Geräte. Die Netzbetreiber werden vermutlich in den nächsten Wochen nachziehen, allerdings steht hier zu befürchten, dass Funktionen wie z. B. der Wifi-Hotspot entfernt oder abgeändert werden.  Vodafone ist zumindest jedoch beim Nexus One mit guten Beispiel vorangegangen und hat diese Funktion nicht entfernt.

Da ich jedoch ein HTC Desire mit T-Mobile-Branding besitze, und keine Lust habe länger zu warten, habe ich mich für ein Unbranding entschieden.

Ich gehe dabei nach folgender Anleitung vor: HTC Desire – Branding entfernen

Am Ende dieser müsste ich ein ungebrandetes HTC Desire haben, für das FroYo zur Verfügung steht.

UPDATE

Habe es tatsächlich geschafft mein Desire nach o.a. Anleitung zu debranden. War einfacher als gedacht. Allerdings ist mir immer noch nicht klar, wozu genau diese “Goldcard” da ist, aber das soll mir auch egal sein.

Bei der Verwendung des ungebrandeten HTC-Rom-Aktualisierungsprogramms, welches auch in dem Artikel verlinkt ist, gab es allerdings ein Problem, dass er mein Desire angeblich nicht finden würde.

Nach einiger Recherche hat sich herausgestellt, dass zwingend HTC Sync installiert sein muss, da sonst die Treiber des Desires nicht auf dem PC vorhanden sind.

Weiterhin konnte ich mit der dort geposteten ROM-Version kein Update vollziehen, da die einen anderen Bootloader verwendet.  Zum Zeitpunkt des Beitrages besaß das Desire regulär noch eine andere Firmwareversion, so dass es damit klappte.

Mit dieser Version klappt es hingegen hingegen: HTC ROM

Danach startete dann ein blankes Desire, wo ich problemlos dann das Update auf 2.2 vollziehen konnte.