CyanogenMod (Android) auf dem HP Touchpad

Falls jemand ein HP Touchpad sein Eigen nennt und mit dem mitgelieferten WebOS unzufrieden ist (oder auch nur basteln will), dem sei inzwischen geholfen. Das populäre CynogenMod-Projekt hat inzwischen eine erste Alpha-Version für Android auf dem Touchpad veröffentlich.

Einen kurzen Artikel dazu findet ihr auf dem Blog von ConnorMacManus: Klick

Synology Diskstation Manager 3.2 mit Mobilansicht

Ich besitze eine Diskstation 110j von Synology, ein sehr schönes Gerät, jeder der irgendwie Interesse an Network Attached Storages (NAS) hat, sollte dort mal einen Blick draufwerfen.

Für die Besitzer solcher Diskstations habe ich jetzt eine Neuigkeit. Synology hat vor einiger Zeit den Betatest für den sog. “Diskstation Manager” in der Version 3.2 gestartet, also quasi die Firmware. Dort gibt es einige Neuerungen, wie z.B.:

  • CalDAV Server: CalDAV is now supported to turn your DiskStation into a calendar server. All your CalDAV clients, including iCal in Mac OS, iPhone, iPad, or Mozilla Sunbird will be synchronized without efforts.
  • LDAP Client: LDAP client is now built in DSM to help IT personnel integrate LDAP users and groups without manually recreating user accounts all over again.
Quelle: Synology

Neu hinzugekommen ist auch eine Mobilansicht um die Diskstation zu steuern. Zwar gab es vorher schon rudimentär eine, diese war jedoch nicht zu gebrauchen.

Neuerdings sieht das ganze so aus:
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Die Seite bietet nahezu den vollen Bedienkomfort der normalen Weboberfläche. Zugriff geht ganz normal über die Angabe der IP-Adresse der Diskstation, je nachdem ob ihr einen VPN-Server oder Portfreigabe nutzt auch natürlich von außerhalb.
Am Betatest teilnehmen und eure Diskstation auf die Version 3.2 aktualisieren könnt ihr über folgende Internetseite:
Bitte beachten, Betaversionen sollten nicht auf Produktivsystemen eingesetzt werden.
Und jetzt, viel Spaß!

Read It Later Pro im Android-Market erschienen

Seit gestern ist die App “Read It Later Pro” für 0,99 $ (knapp 75 Euro-Cent) im Market verfügbar.

Da ich RIL recht intensiv nutze, habe ich diese Applikation direkt erworben. Jedenfalls ist sie absolut zu empfehlen. Das ist meiner Meinung nach einer der qualitativ hochwertigsten Apps die es für Android gibt. Absolut sauber programmiert, keine Probleme und ein annehmbarer Preis (wird allerdings noch teurer).

Daran sollten sich die Entwickler von z. B. Wunderlist für Android ein Vorbild nehmen. Die ist nämlich eine Konvertierung von iOs und ist meiner Meinung nach absolut katastrophal.

 

Kurzum: Sofern ihr Read it Later nutzt, ist RIL-Pro absolut empfehlenswert: Download hier

Eine kostenlose Alternative wäre Paperdroid. Funktioniert auch, ist aber nicht so schick, unterstützt aber mehrere Dienste : Download hier

Mediencenter von T-Home mit 25 GB Speicherplatz

Heute bin ich auf ein interessantes Angebot der Telekom gestoßen:

Das Mediencenter

Falls man nicht eh schon Kunde des Unternehmens ist, kann man sich dort registrieren, erhält eine @t-online.de-Mailadresse und kann das Mediencenter (und den Mailaccount) mit 25 GB Online-Speicher nutzen.

Das Mediencenter darf man übrigens nicht mit dem Mediacenter des T-Home Entertain-Angebotes verwechseln. Während ersteres einfach nur das Onlinespeicherangebot ist, so ist letzteres die Hardwareschaltzentrale beim Entertain-Angebot.

Nichtsdestotrotz arbeiten diese beiden Angebote auch zusammen, über das Mediacenter kann man auch auf das Mediencenter zugreifen.

Zugriffsmöglichkeiten bestehen mehrere. Zum Einen kann man das Mediencenter über die o.g. Internetadresse aufrufen.

Über die Weboberfläche kann ich Dateien verwalten, hoch- und herunterladen. Zudem sind Optionen wie Fotobucherstellung eingebaut oder ein Musikplayer,  so dass man auch z.B. auf der Arbeit nicht auf seine Lieblingsmusik verzichten muss.

Das Mediencenter unterstützt hier auch “Multitasking”, so kann ich Musik im Hintergrund hören, während ich in den Fotos stöber oder weitere Dateien hochlade.

An der Weboberfläche gibt es im Großen und Ganzen nichts auszusetzen, alle benötigten Funktionen sind vorhanden und funktionieren.

Praktisch ist auch die Funktion der “Shares”, hier kann ich mit Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten gemeinsame Ordner erstellen, in denen ich beispielsweise  Fotos hochladen kann.

Angesichts der sehr starken Konkurrenz wie Dropbox sind solchen Funktionen jedoch auch obligatorisch.

Zumindest von der Zugriffsgeschwindigkeit ist das Mediencenter deutlich besser als die Dropbox. Gerade wenn man mehrere oder größere Dateien in die Dropbox synchronisiert, sinkt die Transfergeschwindigkeit teilweise in den niedrigen zweistelligen kB-Bereich. Das ist mir beim Mediencenter noch nicht aufgefallen.

Die Telekom stellt jedoch auch einen Desktop-PC-Clienten für Windows bereit.

Dieser richtet auf Wunsch ein Netzlaufwerk ein, so dass man sein Mediencenter bequem über den Arbeitsplatz erreichen kann.

Andere Zugriffsmöglichkeiten wie bswp. FTP sind jedoch nicht implementiert.

Apps für Smartphones wie Android (Market-Link: KLICK ) oder für iPhone stehen ebenfalls bereit.

Durch diese ist der Zugriff auf Fotos, Musik und Videos möglich. Angenehm ist die Funktion, dass gemachte Fotos direkt in diverse Ordner hochgeladen werden können um sie z. B. Bekannten zu zeigen.

Der Musikplayer

Fazit:

Das Mediencenter der Telekom ist eine interessante Sache, gerade durch die -anscheinend kürzlich erfolgte- Speichererhöhung auf 25 GB. Vorher betrug der Speicher gerade mal 1 GB.

Es kann und will nicht Syncdienste wie die Dropbox ablösen, jedoch ist es gerade als Onlinebackupmöglichkeit eine gute Wahl.  Zudem lagern viele ihre Daten lieber bei einem Unternehmen wie der Telekom als bei einem kleinen amerikanischem IT-Unternehmen.

Miso (Foursquare für Serien & Filme) für Android erschienen

Seit kurzem ist die App “Miso” auch im Android-Market (Market-Link) aufzufinden. Auf den Hype den Foursquare und Gowalla ausgelöst haben ist auch dieser Anbieter aufgesprungen. Jedoch ist es kein Standortbezogener Dienst (“Location based Service”) , sondern man kann sich hier in Serien & Filme einloggen.

Grundsätzlich ist der Aufbau ähnlich wie bei den beiden Pionieren.  Man kann Personen als Freunde hinzufügen und sieht dann, welche Serien oder Filme sie sehen bzw. gesehen haben.

Als Anreiz diesen Dienst auch aktiv zu nutzen gibt es – natürlich- sog. “Badges”.  Wer sich häufig in z. B. Horrfilme einloggt, kann dann den Horrorfilmbadge verliehen bekommen.

Zusätzlich ist auch hier eine nahtlose Integration in Twitter und Facebook gegeben. Wer also seine Freunde zusätzlich damit “nerven” möchte, welche Serie er grad sieht, kann dies also auch tun.

In der App selber kann man jedoch auswählen,  an welche Dienste ein Check-In übertragen werden soll oder ob man das lieber für sich behalten möchte.

Ein Kritikpunkt ist leider, dass eine Registrierung in der App nicht möglich ist. Ihr müsst euch auf DIESER Seite registrieren und könnt euch dann in der App einloggen. Sonst ist die App jedoch schön und übersichtlich aufgebaut.

Mein Profil könnt ihr HIER aufrufen.

(Un)Sinn von Pingchat! für iPhone oder Android?!

ping-chat-header

Ich möchte hier keinen Testbericht über Pingchat! schreiben. Ich denke, die meisten die diesen Artikel lesen, wissen worum es geht.

Für alle anderen soll es kurz erklärt werden: Pingchat ist quasi ein Instant-Messanger, welcher für knapp 1 € in Apples Appstore und umsonst im Android Market erhältlich ist.  Versendet werden jedoch Kurznachrichten im Stil von SMS.

Kurz nach Erscheinen von Pingchat für das iPhone ist mir aufgefallen, dass bei mir in Facebook und in Twitter viele ihren Pingnamen preisgegeben haben um damit erreichbar zu sein. Vorteil ist natürlich grundsätzlich, dass man für die Kommunikation untereinander kein Geld für SMS bezahlen muss.

Angepriesen wird ebenfalls, dass man unlimitiert Text und Anhänge verschicken kann.

Absolut schleierhaft ist mir jedoch, warum für solche Zwecke nicht die “klassische” E-Mail benutzt wird. Genau wie Pingchat erscheint auch sie unmittelbar beim Empfänger, weiterhin kann hier hier etliche Anlagen dranhängen.  Außerdem hat jeder eine E-Mailadresse und jedes Smartphone einen Mailclienten.

Zudem muss ich keine extra App kaufen (nur bei IOS) bzw. installieren.

Warum benutzen also soviele Leute Pingchat?

Mir ist aufgefallen, dass viele (nicht alle!)  iPhone-Nutzer (auf diesem System ist es enorm populär) kein gutes technisches Verständnis von elektronischen Kommunikationsmitteln haben. Die Einrichtung eines E-Mail-Accounts auf einem Smartphone kann zu unerwarteten Problemen führen, gerade wenn man Mailprovider wie web.de benutzt, die in der Gratisversion den POP3-Abruf limitieren und IMAP sogar gänzlich untersagen. Vielen ist der Unterschied dieser beiden Systeme nicht einmal bekannt.

Weiterhin besteht aufgrund der fehlenden (bzw. extrem kastrierten) Multitaskingfähigkeit des iOS keine Möglichkeit einen IM permanent im Hintergrund laufen zu haben um so erreichbar zu sein.

So bietet eine App wie Pingchat natürlich eine einfache Möglichkeit ohne vermeintlich komplizierte (und viele überfordernde)  Einrichtung Texte, Bilder und Dateien zu verschicken.

Auf Android sieht es für mich allerdings noch nicht so aus, als ob dieser App großer Erfolg beschienen sein wird. Für die Kommunikation mit iPhone-Benutzern mag es noch geeignet sein, Androiden unter sich kommunizieren aber meiner Erfahrung nach mehrheitlich über Google Talk oder E-Mail.